Butzenbau

   

Von wegen der Herbst lädt nicht zum Spielen ein...viel Spaß hatten die Hortkinder beim Bau von herbstlichen Butzen.

Schokoladenmuseum

 

Am Donnerstag den 12.10.2017 gingen die Ferienkinder des Hortes Osterweddingen auf große Ferienfahrt. Mit dem Zug ging es nach Halle. Ziel dort war das einzigartige Halloren-Schokoladenmuseum und Deutschlands älteste Schokoladenfabrik.

In zwei Gruppen nahmen wir an einer sehr interessanten Führung teil. Informativ, beeindruckend, lecker - das Schokoladenmuseum begeisterte alle. Die Ausstellung verriet viele spannende Informationen über Schokolade und die mehr als 200-jährige Firmentradition. Dabei bot die Ausstellung mit Schokoladenkunstwerken, Kinderpuzzle, Hörstationen und Riechwänden viele Möglichkeiten mit allen Sinnen zu entdecken und spielerisch zu lernen.

So staunten die Kinder über den riesigen Schokoladenbrunnen und so Mancher hätte dort gern mit offenem Mund darunter gestanden. Spannend war auch zu sehen, wie Schokoladenhohlkörper entstehen. An den Riechwänden konnte man versuchen die Schokoladen und verschiedene Zutaten am Geruch zu erkennen.

 

Dann ging es den langen Gang zur Fabrikhalle entlang. Hier konnten die Kinder den Chocolatiers bei der Herstellung von Pralinen und individuellen Schokoladenpräsenten auf die Finger schauen. Zusätzlich bot ein gläserner Schaugang Einblicke in die tagesaktuelle Produktion der Halloren Confiserie. Die Schokoladen-Galerie verzauberte mit den einzigartigen Schokoladenkunstwerken. Und dann erst das Schokoladenzimmer, in dem alle Sachen nur aus Schokolade bestanden..hier wurden allein in 5.000 Arbeitsstunden über 1,5 Tonnen Schokolade zu faszinierenden, detailreichen Schaustücken verarbeitet.

Für glückliche Naschkatzen war natürlich auch gesorgt. Im Fabrikverkauf durfte nach Herzenslust gekostet, neuste Schokoladen-Kreationen getestet und natürlich gekauft werden. Da konnte man sich vor lauter verschiedenen leckeren Schokoladenprodukten gar nicht entscheiden.

Zum Abschluss des schokoladigen Tages gab es für alle noch ein Eis ... die meisten wollten natürlich Schokolade...und dann ging es glücklich und mit viel Schokolade im Gepäck wieder zurück nach Hause.

Schaurig schöne Nacht

Den ganzen Donnerstag lang liefen im Ferienhort die Übernachtungsvorbereitungen für die Ferienkinder. Bereits am Vormittag wurden leckere Gruselfinger gebacken. Hierzu wurden 350g Mehl, 1 Ei, 250g Puderzucker, ein halber Löffel Backpulver und 225g Butter vermengt und zu einem Teig verarbeitet. Nun wurden aus vielen kleinen Teigstücken Finger geformt und mit Mandelblättchen als Fingernagel verziert. Dann ging Blech für Blech 20 Minuten bei 160 Grad in den Ofen. Richtig gruselig wurden die Gebäckstücke dann noch durch das Verzieren mit blutroter Lebensmittelfarbe.

  

Damit nicht schon alle Gruselfinger vor dem Abend weggeputzt werden konnten, hieß es nun auf zum Bettenbau, damit jedes Übernachtungskind auch eine gemütliche Schlafstätte für die kommende Nacht erhielt. Zum Abendessen gab es selbstgemachte Hamburger. Jedes Kind konnte hier aus verschiedenen Zutaten seinen eigenen Lieblingsburger kreieren. Nach der Stärkung begann der Abend mit einer ersten gruseligen Geschichte.

Da der Sturm draußen immer stärker wurde, musste die geplante Nachtwanderung im Schulpark leider ausfallen und man verlegte diese kurzerhand einfach ins Schulgebäude. Nur mit Taschenlampen bewaffnet, schlichen die Kinder nun vorsichtig und wachsam durch die dunklen Flure und Räume. Bereits im Theaterraum fanden sie den ersten Hinweis, dass ein Schatz im Gebäude versteckt und zu suchen sei.

  

Viele weitere Hinweise wurden Richtung Keller und Treppenhaus entdeckt. Der stürmische Wind pfiff und heulte um das Gebäude und als ob das nicht schon gruselig genug war, wurden auf dem Weg zum Schatz schwarze Geister und ein Skelett gesichtet. Kurz vor dem Ziel gab es noch eine Mutprobe zu absolvieren. Im dunklen Gang des Schulflures musste jeder in elf Schachteln fassen. In jeder war etwas besonders Ekliges zu erfühlen.

Im letzten dunklen Raum angekommen, sammelten sich alle und der Allermutigste von ihnen fasste sich ein Herz und in eine mit Schleim gefüllte Schachtel, in der zur Freude aller der Schlüssel zum Schatz zu finden war. Die Schatztruhe wurde dann nach einem letzten Hinweis schnell gefunden und gespannt geöffnet. Viele Süßigkeiten kamen zum Vorschein und wurden verteilt.

Nun kuschelten sich alle in ihre Betten und Schlafsäcke und lauschten bei Kerzenschein der Geschichte vom verstorbenen Grafen Silberbein. Es folgte der Film "Trolls", bevor die ersten bereits eingeschlafen waren.

 

Nach gefühlten 2 Stunden Schlaf war die schaurig schöne Nacht bereits schon wieder vorbei und beim gemeinsamen Frühstück mit frischen Bäckerbrötchen beschloss man bereits, das so eine Nacht unbedingt wiederholt werden muss.

 

Hortpolizei

Nach wiederholtem Randalieren auf dem Schulhof haben die Kinder die Nase voll und gründeten einen Polizeirat. Wie die kleinen Polizisten die richtige Polizei und das Ordnungsamt der Gemeinde Sülzetal unterstützen wollen, lesen Sie hier: Bericht der Volksstimme 

Unterstützen Sie die kleinen "Schulpolizisten" bei ihrer Arbeit! Melden Sie Vorgänge sofort der Polizei 039205/64668 und dem Ordnungsamt 039205/64646. Dazu gehören im Übrigen auch das unbefugte Betreten des Schulgeländes und das Beklettern des Schuldaches und der Rettungstreppen. Machen Sie Beweisfotos! Zeigen Sie Zivilcourage und helfen Sie die Täter zu überführen. Danke.

 

 

Rund ums Wasser

Die vierte Ferienwoche stand ganz im Zeichen des kühlen Nasses. So wurden lustige Kraken aus Socken gebastelt. Aus Schuhkartons wiederum entstanden wunderschöne Unterwasserwelten.

  

Da wurden Ferienkinder zu kleinen Forschern und experimentierten mit Wasserflaschen. Sie staunten nicht schlecht wie ein Essig-Backpulver-Gemisch einen über die Flasche gestülpten Luftballon aufpustete und eine Krake in einer geschlossenen Flasche auf und ab schwamm. Schön anzusehen waren auch die Dekoflaschen in denen in einem Öl-Wasser-Gemisch Glitter und Muscheln tanzten.

    

Für Abkühlung bei tropischen Temperaturen sorgten sportliche Wasserspiele. Bei Schwammstaffel, Wassereimerslalom, Entenangeln und Plantschbecken befüllen hatten die Kinder viel Spaß. Der Clou war die aus Müllsäcken selbstgebaute Wasserrutsche.

   

Am Freitag hieß es dann Abschied nehmen, aber nicht ohne es noch mal richtig krachen zu lassen. Eine große Abschiedsparty wurde gefeiert, mit allem was dazugehört. An der Cocktailbar mischten die Kinder leckere Drinks aus verschiedenen Säften und Früchten. Es gab frische Waffeln und auf dem Grill bruzzelten leckere Würstchen.

Bei Spiel und Tanz konnten sich die Ferienkinder noch mal so richtg verausgaben, bevor der Hort schloss. Ab nächste Woche ist der Ferienhort dann in Altenweddingen.