Monat: Oktober 2026
Apothekerin zu Besuch
Wenn es im Schulgebäude nach Kräutern duftet, dann ist Apothekerin Steffi Wolff meist nicht weit. Auch in diesem Schuljahr war sie mit vielen Kräutern im Gepäck im Rahmen der Herbstprojektwoche an unsere Schule gekommen, um den Viertklässlern alles Wissenswerte über Kräuter zu erzählen.

Fühlen, riechen und schmecken – auf ganz verschiedene Art und Weise erfuhren die Jungen und Mädchen der Klasse 4a eine ganze Menge über Heilkräuter. Doch ganz unbekannt waren ihnen Salbei, Pfefferminze, Kamille und Co allerdings nicht. Sie hatten sich schon intensiv im Sachkundeunterricht damit beschäftigt.
So ein heißer Kräutertee bei herbstlich regnerischem Wetter wärmt nicht nur und ist auch noch lecker, er kann auch bei Husten; Schnupfen und Halsweh helfen.. Einige der Jungen und Mädchen wussten bereits von der entzündungshemenden Wirkung von Kamille, der beruhigenden Wirkung von Melisse und das Pfefferminze gut für Magen und Darm ist.

Apothekerin Steffi Wolff hatte den Kindern jede Menge Heilkräuter aus der Apotheke mitgebracht. Beim Blick auf die Kräuter sahen die Grundschüler, dass oftmals die Blätter verwendet werden. Das trifft beispielsweise für Salbei oder Melisse zu. Bei der Kamille allerdings wird die Blüte geerntet. Bei Süßholz sogar die Wurzel.
DIe Viertklässler legten alle ein kleines Kräuterbuch an, in dem sie Blätter und Blüten der Kräuter einklebten und ihre Nutzung und Wirkung dazu aufschrieben.

Während der Unterrichtsstunde mit Steffi Wolff haben die Jungen und Mädchen Kräuter gerochen und sie vorsichtig in den Händen gefühlt und damit sie diese auch schmecken konnten, wurde Tee gekocht, beispielsweise Pfefferminz-Tee. Einige Kinder hatten an diesem Tag Tee in ihre Trinkflaschen gefüllt.
DIe Kräutertees waren auch bei der Abschlusspräsentation am Freitag der große Renner. Die kleinen Betreuer des Teestandes hatten alle Hände voll zu tun und mussten ständig Tee nachkochen.
Waldpädagogisches Zentrum
Im Rahmen der Herbstwerkstattwoche genossen die Zweitklässler der Grundschule Osterweddingen einen besonderen Wandertag zum Thema Wald. Mit dem vom Förderverein gesponserten Bus ging es 08:30 Uhr auf ins Waldpädagogische Zentrum in Magdeburg. Dieses bietet einen Lernort voller Abenteuer im Wald. Hier gibt es verschiedene Angebote damit die Kinder altersgerecht mit allen Sinnen die Natur genießen und erleben können. Auf unsere Jungen und Mädchen warteten mit den „Waldjugendspielen“ ein sorgfältig vor- und nachbereiteten Waldtag.
Nach der Begrüßung und Vorstellung der waldpädagogischen Mitarbeiter wurden die kleinen Wandersleute in mehrere Gruppen aus 5 – 10 Kindern eingeteilt. Jede Gruppe erhält einen fantastischen Namen, z. B. „Die schlauen Füchse“, „Die starken Hirsche“ oder „Die flinken Rehe“ und dazu einen „Laufzettel“ mit den zu absolvierenden Stationen.
Den Schülern wurde erklärt, dass sie an den verschiedenen Stationen bestimmte Aufgaben zu lösen haben, für die es dann – je nach Erfüllungsgrad – jeweils bis zu sechs Punkte gibt. Nach einer kurzen Einweisung begaben sich die einzelenen Gruppen zu ihrer Start-Station und absolvierten dann entsprechend der Reihenfolge auf dem Laufzettel nacheinander die verschiedenen Stationen.
Dafür brauchten sie etwa zwei Stunden.

Als die Kindergruppen alle Aufgaben erfüllt hatten, sammelten sie sich wieder an den überdachten Sitzplätzen. Die Anstrengungen der vorangegangenen Stunden hatten sie hungrig gemacht, so dass erstmal ein ausgiebiges Picknick gemacht wurde. Während alle Teilnehmer noch a?en, wurden die Laufzettel ausgewertet.
Nach dem Essen hatten die Jungen und Mädchen dann die Gelegenheit Mut, Kraft, Gewandtheit und Geschicklichkeit auf dem Hochsteg, auf der Balancierstrecke oder beim Durchkriechen des Fuchsbaus zu beweisen und konnten sich nach Lust und Laune so richtig austoben.

Höhepunkt und Abschluss der Waldjugendspiele war die Verkündung der erreichten Ergebnisse und die Auszeichnung der erfolgreichen Gruppen. Jede Gruppe erhält eine Urkunde.
Und dann hieß es auch schon wieder Abschied nehmen und es ging mit dem Bus wieder zurück zur Grundschule. Ein erlebnisreicher, spannender und lehrreicher Vormittag lag hinter den Zweitklässlern. Spielerisches Walderleben und Interesse an der Natur wurden vertieft und die Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit den Problemen der Erhaltung, des Schutzes und der Nutzung des Waldes gefördert. Die Grundschüler konnten durch praktisches Handeln an und mit Naturgegenständen neue Erfahrungen sammeln und Kenntnisse über die Lebewesen des Waldes, ihr Aussehen, ihre Beschaffenheit sowie über ihre ökologische und ökonomische Bedeutung erwerben.