Erste Honigernte

Große Aufregung gab es letzte Woche unter den kleinen Imkern der Grundschule Osterweddingen. Es sollte zum ersten Mal Honig geerntet werden. 
 
Am Dienstag wurden vom ortsansässigen Imker und Leiter der Imker AG Sebastian Mörstedt sogenannte Bienenfluchten eingesetzt, damit am nächsten Tag die Honigräume frei von Bienen sein sollten.
 
Am Mittwoch dann der große Moment - mit Schutzanzügen und Spezialwerkzeug wurden die Honigwaben entfernt und noch ansitzende Bienen abgefegt. Dann wurden die Honigwaben in die Schule transportiert.
Hier entdeckelten die jungen Imker die Waben und schleuderten den Honig auf.
 
Nun wurde der Honig noch gesiebt um kleine Wabenstücke, Wachs und Verunreinigungen aus dem Honig zu entfernen und zum Abfüllen bereit zu machen. Zum Schluss wurden die leeren Waben wieder zu den Bienenvölkern gebracht. So können sie weiterhin fleißig Honig machen.
 
Die Imker-Kinder sind sehr stolz auf ihre zwei emsigen Bienenvölker. Ganze 30 Kilogramm konnten geerntet werden. Es scheint den Bienen also bei uns zu gefallen. 
Und damit es das weiter tut und der Honig lecker wird, wollen die Kinder der neugegründeten Garten AG weitere Obstbäume, Gemüse und Wein pflanzen.
 
Bald wird es den leckeren Schulhonig im 250g Glas für 2,50€ zu kaufen geben. Doch vorher tüfteln die Kinder der Imker-AG noch an einem Etikett für ihren Honig. 
 
 

Die Bienen sind los...

 

...endlich sind die Bienen eingezogen. Unsere kleinen Imker sind voll in ihrem Element und freuen sich bald schon ersten Honig zu ernten.

Frühlingsfest auf Rusches Hof

Freudentränen im Pflegeheim

Bewohner, Mitarbeiter und Angehörige feiern Frühlingsfest auf "Rusches Hof" in Osterweddingen

Von Sebastian Pötzsch 

 

Bunter Trubel herrschte jüngst im DRK-Pflegeheim "Rusches Hof" in Osterweddingen. so fanden sich neben Bewohnern und Mitarbeitern auch Angehörige in der Cafeteria des Hauses ein, um das Frühlingsfest zu feiern.

In diesem Jahr hatten sich die Osterweddinger Grundschüler mit ihren Lehrkräften und Hortnern wieder ein Programm ausgedacht. "Schon ein paar Stunden vor Beginn des Fests kamen die Hortnerinnen Helga Pilz und Doreen Drunk mit einigen Kindern vorbei, um die liebevoll vorbereitete Kulisse aufzubauen, die von den Bewohnern mit Neugier begutachtet wurde", erklärte Gudrun Fruth, Leiterin des Begleitenden Dienstes im Hause.

Dann war es soweit. Es stand das Theaterstück vom "Verhexten Märchenkessel" auf dem Programm: Dem kleinen Harry Potter war nei seinem Zauberübungen ein Missgeschick passiert. So kamen die doch so bekannten Märchen vollkommen durcheinander. Das Publikum amüsierte sich sehr darüber, lachte und bedankte sich mit ausgiebigem Beifall.

Nachdem sich die Theatergruppe verabschiedet hatte, erfreute der Grundschulchor unter der Leitung von Schulleiterin Petra Meyer die Senioren. "Die Mädchen und Jungen sangen mit Begeisterung bekannte Lieder zum Mitsingen. Einige Bewohner waren davon emotional bewegt, dass die ein oder andere Freudenträne floss", erklärte Fruth dazu. Auch die CHorkinder wurden mit dankbarem Beifall belohnt.

 

Fleißige Imker

Die kleinen Imker der Grundschule Osterweddingen nutzten am 04.04.2018 das erste schöne Frühlingswetter um das neue Zuhause von zwei Bienenvölkern vorzubereiten. Die unlängst gefertigten und buntbemalten Bienenkästen wurden aufgestellt und davor eine Bienenweide angelegt. Dazu wurde ein halbrundes Beet umgegraben und bunter Blumensamen ausgesäet. Nun hoffen alle dass das schöne Wetter so bleibt und die Bienen bald einziehen können.

 

Schüler machen Zeitung

Zeitungsschau als Unterricht in Reinform
 
Osterweddinger Grundschüler beschäftigen sich mit der Tageszeitung und interviewen einen Volksstimme-Redakteur
 
Die Kinder der vierten Klasse der Grundschule in Osterweddingen beschäftigen sich in diesen Tagen mit dem Thema Zeitung. Um einen genauen Einblick in die Arbeit eines Journalisten zu bekommen, haben sie sich am gestrigen Montag mit Christian Besecke einen Volksstimme-Redakteur eingeladen – dieser beantwortete den Schüler alle Fragen zum Thema.
 
 

Osterweddingen l Die Viertklässler der Osterweddinger Schule sind eifrig bei der Zeitungsschau, als ihr Gast eintrifft. Schulleiterin Petra Meyer weiht sie gerade in das Projekt „Schüler machen Zeitung“ (SchmaZ junior) von Volksstimme und Bildungsministerium Sachsen-Anhalt ein. Sofort schmökern die Neun- bis Zehnjährigen in der aktuellen Volksstimme-Ausgabe. Fabian aus Dodendorf (10 Jahre alt) wertet die Fußballergebnisse aus. Kein Wunder, ist er doch beim VfB Ottersleben selber aktiver Kicker. Er kommentiert die Aufstellung vom Wochenendspiel und liest die Namen der Spieler vor, selbst die Auswechslungen bekommen die anderen zu hören.

Alle hören ihm dabei nicht zu. So beschäftigt sich Alina (10) mit dem Sudoku-Rätsel, andere Mädchen lösen das Kreuzworträtsel. Wie gut, dass der Volksstimme-Redakteur schon einmal ein paar Brocken Latein und Englisch gehört hat – sein Rat ist gefragt. Die Kinder fragen bei der Gelegenheit schon einmal ein paar Fakten zur Zeitung ab. Petra Meyer erläutert den hintergründigen Sinn der Aktion. „So eine Zeitungsschau ist für die Schüler Unterricht in Reinform“, sagt sie. „Da werden die Deutschkenntnisse beim Lesen und die Matheleistungen beim Betrachten einer Fußballtabelle geschult.“ So ganz nebenbei schulen die Mädchen und Jungen auch ihr Gehirn, wenn sie Rätsel lösen.

„Es ist bei solchen Gelegenheit durchaus festzustellen, wo es Schwierigkeiten mit dem Erlernen des Lesens und Schreibens gibt“, erläutert die Leiterin weiter. „So ein Studium der Tageszeitung ist für viele Kinder nicht mehr selbstverständlich.“ Diese machen oft einfach nach, was im Elternhaus gelebt werde. In der heutigen Zeit besteht ein großer Einfluss durch Handys, Computer und den Fernseher.

„Das reine Lesen gerät dann oft ins Hintertreffen, es wird regelrecht umgangen. Für die Heranwachsenden wäre das aber wichtig“, schätzt Petra Meyer ein.

Sie und ihr Lehrerkollektiv korrigieren ein bestehendes Missverhältnis dann – soweit möglich – im Unterricht. Der Kontakt zur Volksstimme komme daher wie gerufen. Die Schüler haben sich auf das Interview offensichtlich gut vorbereitet. Sie haben sich ihre Fragen aufgeschrieben und arbeiten sie systematisch ab. So erfahren sie, dass ihr Gast nun schon 30 Jahre für die Volksstimme tätig ist, zwei Jahre für den General-Anzeiger arbeitete und jeweils ein Jahr bei zwei anderen Wochenzeitschriften verbracht hat.

Carolina (10) aus Osterweddingen ist ganz davon angetan, dass der Redakteur schon im Alter von sieben Jahren Comics gemalt und Geschichten geschrieben hat. „Dafür hat sie auch ein Talent“, bestätigt Petra Meyer. „Sie wird wohl später einmal beruflich etwas mit Schreiben oder Reden machen, diese Dinge liegen ihr ganz besonders. Carolina ist außerdem eine begeisterte Tanzmaus und übt immer fleißig mit der Schulleiterin. Fußballer Fabian will wissen, welches der Lieblingsverein des Gastes ist. Den muss dieser einfach haben, hat er doch 13 Jahre in der Börde-Sportredaktion verbracht. Der Zehnjährige freut sich, dass auch der Redakteur ein FCM-Fan ist und zudem etliche Kicker persönlich gut kennt.

Tiziano (10) aus Sülldorf findet toll, dass er sich mit dem Gast ausgiebig über Rassekaninchen austauschen kann. „Wir haben viele Tiere bei uns zu Hause und einen großen Garten“. erzählt er. Er hat zudem noch acht Geschwister.

„Blitz-Fotoschulung“ für die Schüler

Carolina aus Sülldorf will wissen, welche Voraussetzungen ein Journalist mitbringen muss. „Man sollte schon sehr kontaktfreudig sein und großes Interesse am Umgang mit Menschen haben“, antwortet ihr Besecke. „Bestnoten in Lesen und Schreiben sind natürlich Bedingung.“ Carolina nickt und fragt nach den Arbeitszeiten. „Als Lokalredakteur gibt es so gesehen keine geregelten Zeiten“, verrät der Gast. „Wenn andere Leute das Wochenende oder Feiertage genießen, dann ist ein Reporter auf der Jagd nach Geschichten. Die benötigte Stundenzahl ist da nicht interessant – das Ergebnis zählt.“

Die Kinder machen nebenher eine ganze Reihe von Fotos beim Interview. Nebenher werten diese mit dem Reporter ausgewertet. Der gibt ihnen spontan ein paar gute Tipps mit auf den Weg, die diese mit Feuereifer in die Tat umsetzen. Schon nach wenigen Minuten liefern die Schüler erstaunliche Fotomotive ab. In den nächsten Tagen wollen die Schüler die Kreisredaktion in Haldensleben besuchen.

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