Adventsbasar

Wenn Ende November in der Turnhalle bei Kerzenschein die Klänge von "Überall ertönen Weihnachtsglocken.." angestimmt werden, dann weiß jeder... es ist wieder soweit.. die schöne Adventszeit wird an der Grundschule Osterweddingen eingeläutet und das ganze Sülzetal feiert mit. So auch in diesem Jahr.

Volksstimmebericht von Udo Mechenich:

Schüler und Ehemalige, Eltern und Großeltern, Lehrer und Erzieher, Förderverein – alle sind sie mit dabei, beim Weihnachtsbasar an der Grundschule in Osterweddingen. „Hier bei uns trifft sich Osterweddingen. Auch die Verwaltung und die Bürgermeisterin sind da. Wir müssen alle an einem Strang ziehen, wenn es darum geht, den Kindern die bestmögliche Bildung zu bieten“, betont die Leiterin der Grundschule, Petra Meyer.

Letztlich sei der Weihnachtsbasar in der Grundschule eine Möglichkeit, der Hektik des Weihnachtsstresses zu entfliehen, meint Meyer. „Das Innehalten, die Ruhe, die eigentlichen Inhalte des Festes gehen oft verloren. Wir versuchen mit unserem Weihnachtsbasar, die Adventsstimmung ins Schulgebäude zu holen.“

Begeistert ist die Bürgermeisterin von Osterweddingen, Birgit Wasserthal. Sie hat sich gerade eine Waffel mit Puderzucker geholt: „Mit dem Adventsbasar hier in der Grundschule beginnt für mich die Weihnachtszeit.“

Am Stand des Fördervereins der Grundschule von Osterweddingen verkauft die Vorsitzende Liane Samland Lose der Spendentombola. „Der Erlös der Tombola geht zur Hälfte an das Hospiz der Pfeifferschen Stiftungen in Magdeburg. Mit der anderen Hälfte kauft die Schule ein neues Spielgerät für den Schulhof – eine Doppelschaukel soll es werden.“

Auch für Wolfgang Kettner ist der Weihnachtsbasar an der Grundschule eine „wunderbare Tradition. Da der Erlös zur Hälfte gespendet wird, und die andere Hälfte den Kindern hier in der Grundschule zugute kommt, lohnt sich jeder Glühwein doppelt“.

Für Rosi Huchel, die Mutter der 7-jährigen Zwillinge Judith und Ida, ist der Basar an der Schule ihrer Töchter vor allem ein Treffpunkt, um mit anderen Eltern ins Gespräch zu kommen. „Wir sehen uns sonst ja kaum. Hier kann man dann mal in Ruhe bei einer Tasse Kaffee Tipps austauschen.“

Auch Papa Erik Tuchen aus Beyendorf, dessen 7-jähriger Sohn Ole seit dem Sommer die erste Klasse der Grundschule besucht, nutzt die Gelegenheit zum Gespräch. „Wir sehen hier, was alles von der Grundschule für unsere Kinder geleistet wird. Solche Feste fördern die Gemeinschaft von Schülern, Lehrern und Eltern.“

Ein Beispiel für diese Leistungen ist die musikalische Weihnachtsshow des Chors in der Sporthalle. Hier gibt es Musik mit dem Akkordeon und dem Keyboard, hier wird getanzt, hier singt der Chor.

Schulleiterin Petra Meyer: „Wir bieten hier eine kulturelle Talentshow unserer Schüler. Unsere Gäste sollen sehen, was wir alles auch noch außerhalb des regulären Unterrichts leisten.“ Und das gelingt auch – der Applaus nach dem Abschlusslied „Wie sieht ein Engel aus?“ will nicht enden...

 

Wir danken allen, die diesen Adventsbasar unterstützt haben, ganz ganz herzlich! Ohne euch wäre das Angebot an Gebasteltem, Gebackenem, Gekochtem und an tollen Lospreisen nicht so groß gewesen. Und es hätte uns nicht ermöglicht eine so hohe Summe von 450,- € an das Hospiz der Pfeifferschen Stiftungen zu übergeben. Vielen vielen Dank!

Puppentheater

 

Normalerweise wollten die 3. und 4. Klassen am 25.10.2018 mit dem Zug nach Magdeburg-Buckau ins Puppentheater fahren, um das Stück "Nur ein Tag" zu sehen. Wir standen pünktlich 09:55 Uhr am Bahnsteig, doch leider fiel der Zug aus. Sprachlosigkeit machte sich breit. Schnell wurde telefoniert und die Theaterpädagogin Frau Geister war so freundlich und organisierte für uns einen zweiten Termin für den 29.10.2018. Dieses Mal zusammen mit den beiden zweiten Klassen. So kamen wir auf 70 Kinder, die gemeinsam ins Puppentheater wollten.

Wir sind mit dem Bus zum ZOB gefahren und da wir noch etwas Zeit hatten, sind wir noch ein bisschen durch die Innenstadt gegangen. Als dann die Straßenbahn Nummer 2 kam, hat sie uns zum Puppentheater gebracht. Wir haben unsere Rucksäcke und Jacken abgegeben und gingen in den Saal. In dem Stück "Nur ein Tag" gab es eine Eintagsfliege, einen Fuchs und ein Wildschwein. Da Stück war lustig, komisch und traurig zugleich. Fuchs und Wildschwein sehen der Eintagsfliege beim Schlüpfen zu. Die Fliege ist wunderschön und beide trauen sich nicht zu sagen, wie kurz ihr Leben sein wird. Um seine Traurigkeit zu erklären, behauptet das Wildschwein, der Fuchs sei derjenige, der bald sterben müsse. Da beschloss die Fliege, den Tag für den Fuchs zu seinem allerschönsten Tag zu machen. Denn wer nur einen Tag hat, der braucht das ganze Glück in 24 Stunden. Und so gab es eine lustige Hochzeit und eine komische Schwangerschaft. Traurig war es als die Fliege dann starb.

Nach der Vorstellung sind wir Essen gegangen. Es gab Nudeln mit Tomatensoße. Danach ging es wieder nach Hause.

Besuch im Rathaus

Schüler hatten Fragestunde bei Bürgermeister Jörg Methner

Bericht von Udo Mecheneich

Die 4. Klasse der Grundschule Osterweddingen besorgte sich aufgrund des Lehrstoffes im Sachkundeunterricht einen Termin beim Bürgermeister der Gemeinde Sülzetal, Jörg Methner. Auf der Agenda der Viertklässler steht aktuell das Verwaltungsthema "Landkreis Börde / Gemeinde Sülzetal".

Um der Sache auf den Grund zu gehen und auch einem Bürgermeister bei seiner Arbeit über die Schulter zu schauen, wurde ein Frühstück in den Räumen des Rathauses organisiert. Bei Pfannkuchen aus der Bäckerei Schäfers und Kakao konnte man den Unterrichtsstoff besser verstehen.

 

Auch im Einwohnermeldeamt, im Standesmat und im Bauamt erhaschten die Schüler einen Einblick in die Arbeit der Verwaltung.

Viele der 22 Schüler machten sich Gedanken, welche Fragen sie Methner stellen können: Wie wird man Bürgermeister? Was ist ein Gemeinderat? Was ist das Tollste am Job eines Bürgermeisters? Wann steht ein Bürgermeister auf?...Und noch viele Fragen mehr wurden von Bürgermeister Methner in der 90 minütigen Unterrichtsstunde dann beantwortet.

Das Highlight schlecht hin, war einmal auf dem Bürgermeisterstuhl zu sitzen. Keiner ließ sich das entgehen, ein Foto zur Erinnerung zu machen: ob nachdenklich über einem Berg Akten, am Telefon oder in Denkerpose - Spaß gemacht hat es allen.

Einschulung 2018

Pünktlich um 10:00 Uhr startete der traditionelle Umzug vom Kindergarten Osterweddingen zur Grundschule Osterweddingen mit musikalischer Begleitung durch die Schalmeienkapelle Sülldorf. 27 aufgeregte kleine Einschüler wurden so an ihrem großen Tag an der Hand von ihren Kindergärtnerinnen und zukünftigen Lehrerinnen symbolisch auf ihren neuen Lebensweg geführt.

Ganz vorn dabei neben Direktorin Petra Meyer, zwischen all den Eltern, Großeltern, Geschwistern und Gästen, die beiden Ortsbürgermeister der Orte Dodendorf und Osterweddingen Beate Schulze (in Vertretung) und Birgit Wasserthal. An der Turnhalle angekommen, gab es noch ein zusätzliches Ständchen für die ABC-Schützen.

Während die Mitglieder der Schalmeienkapelle schon zum nächsten Einschulauftritt eilten, begann nun die Feierstunde mit den Klängen des Triumphmarsches aus der Oper Aida. Und die zukünftigen Grundschüler zogen mit ihren Klassenlehrerinnen Jacqueline Wöhlbier und Gilda Scheppan in die von den Lehrern festlich geschmückte Turnhalle ein. Nach der Begrüßung durch Direktorin Petra Meyer führten die ehemaligen Erstklässler ein kleines Programm auf und zeigten allen was sie in ihrem ersten Jahr an der Grundschule schon alles gelernt haben. Beim Lied "Hip Hop - Schule ist top" legten die jetzigen Zweitklässler und Chorkinder einen flotten Tanz auf s Parkett. Selbst Direktorin Meyer schwang das Tanzbein und die ABC-Schützen stimmten beim Refrain gleich mit ein.

Nun war es Zeit sich von den Kindergärtnerinnen zu verabschieden und sich für die tolle Zeit in den Kindergärten Dodendorf, Osterweddingen und Sülldorf zu bedanken. Jeweils ein Kind aus jedem Ort überreichte im Namens aller Rosen an die Erzieherinnen. Kinder der Musikschule Bujanow zeigten nun ihr Können am Keyboard. Emotional wurde es als das Lied "Kinder werden groß" angestimmt wurde. Da griff schon so Mancher zum Taschentuch. Petra Meyer richtete nun dankende Worte an die Eltern und Großeltern, bevor jedes Kind einzeln nach vorn gerufen und feierlich in die Grundschule aufgenommen wurde.

Stolz hielten die neuen Erstklässler ihre Aufnahmeurkunden in die Höhe. Nachdem alle Kinder in die Grundschule aufgenommen wurde, zogen die neuernannten ABC-Schützen mit fröhlicher Musik aus der Turnhalle aus, um mit ihren Lehrerinnen ihren Klassenraum kennenzulernen und eine erste kurze Unterrichtsstunde abzuhalten.

 

Für die wartenden Eltern und Gäste hatte der Förderverein der Grundschule einen Stand aufgebaut und versorgte diese mit selbstgebackenem Kuchen, Kaffee und kalten Getränken. Hier konnte man auf den großen Tag des Kindes mit einem Gläschen Sekt anstossen.

Nach dem ersten Unterricht kam es zum nächsten großen Höhepunkt dem Aufsteigen der Luftballons. Jeder der Neulinge erhielt einen blauen Luftballon mit weißer Taube und ließ diesen aufsteigen. Dann endlich gab es die langersehnten Zuckertüten und viele strahlende Gesichter auf allen Seiten.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich an dieser Stelle bei der Polizei und der Freiwilligen Feuerwehr Osterweddingen für ihren Einsatz!

Wir wünschen allen ABC-Schützen einen guten Start in das Schulleben und viel Erfolg beim Erlernen von Lesen, Schreiben und Rechnen!!