Werkstattwoche endet..

Gesang, Gedichte und Pantomime
 
Schüler erarbeiten Ergebnisse beim Werkstattunterricht in Eigenregie / Farbexplosion als Motiv
 
Mit gemeinsamen Singen und Klatschen sowie einem gegenseitigen Zuwinken begann kürzlich die Abschlussfeier des Werkstattunterrichts der Grundschule Osterweddingen in der Turnhalle. Drei Tage lang hatten sich die Mädchen und Jungen aus den Klassen eins bis vier mit dem Thema „Herbst“ beschäftigt.
 
 

Herbstwerkstatt 2019

In der Werkstattwoche vor den Herbstferien drehte es sich auch in diesem Jahr alles um das Thema Herbst. Und der ist so vielseitig wie die fallenden Blätter bunt sind.

Als Erstes ging es hinaus in die Natur, wo Material zum Lernen und Basteln gesammelt wurde.

Ob Drachenbau, Blätterbestimmung, Naturmobile, Kastanienrechenketten oder Dekokörbchen die Themen der Werkstatt waren fächerübergreifend, spannend und teilweise knifflig. Jedes Kind hatte seine Aufgabe, die es selbst zu bewältigen gab und auch den anderen Kindern verständlich zu machen galt. Mit viel Eifer und noch mehr Fantasie waren die Kinder dabei ihre Aufgaben in die Tat umzusetzen. Auch Kochen und Backen mit Herbstfrüchten und vor allem der Kartoffel wurde mit in den Unterricht integriert.

Am Ende der Woche gab es in der Turnhalle eine Präsentation für alle Kinder. Die einzelnen Klassen stellten ihre Arbeiten vor und erläuterten diese. Alles wurde musikalisch umrahmt.

Bei den Alpakas

Drei Wochen ist das neue Schuljahr erst alt und die „Neuen“ haben schon viel gelernt und auch schon neue Freunde gefunden. Damit sich die Kinder untereinander noch besser kennenlernen und auch die verschiedenen Orte aus denen sie kommen, gibt es immer am Anfang des Schuljahres sogenannte Kennenlernwandertage.

Der erste dieser Wandertage führte die Klasse 1b der Grundschule Osterweddingen zu einem ganz besonderen Ort. Gut gelaunt und in regenfester Montur ging es nach Dodendorf. Ziel hier waren die Sonnenland Alpakas von Gabriele und Holger Koch.

Familie Koch begrüßte uns ganz herzlich und auch ihre acht Alpakas beobachteten unsere Ankunft neugierig. Bevor die Kinder aber die wundervollen Tiere persönlich kennenlernen durften, erfuhren die Grundschüler erst einmal viel Wissenswertes und Interessantes über ihre Herkunft, Lebensweise und Haltung sowie die Arbeit auf der Farm. 

Gespannt lauschten die Erstklässler Holger Koch wie das Ehepaar in einem Urlaub das erste Mal mit Alpakas zusammentraf und sich sofort in die Tiere verliebte. „Schnell war klar das wir auch Alpakas halten wollten.“, schwärmte er den Kinder vor. „Zehn Jahre gibt es unsere Farm schon und unsere kleine Herde besteht aus einem Hengst, zwei Stuten und fünf Wallachen.“, erzählt Gabriele Koch den Grundschülern.

  

Die acht knuffigen Tiere haben so ausgefallene Namen wie Zeus, Mathayus, Benni, Luna, Teecano, Alani, Odin und Geronimo. Letzterer hat unter den Kindern sogar einen siebenjährigen Namensvetter und der strahlte nun übers ganze Gesicht. 

Spannend ist auch die Verarbeitung der Alpakawolle. Einmal im Jahr werden die Alpakas geschoren. Ihr Fell kann die verschiedensten Farben haben. Aus der Wolle werden Pullover, wärmende Socken und Decken hergestellt. Und weil das beim Quiz alle Kinder wussten, dürfen sie dann auch selbst handwerklich tätig werden. Zuerst darf jeder einmal die Kardiermaschine zum Kämmen der Wolle bedienen. Man braucht ganz schön viel Kraft um die Kurbel zu drehen, aber alle 16 Schüler geben ihr bestes und das Ergebnis ist wunderbar weiche Wolle. Jeder darf mal fühlen und ein Stück davon als Erinnerung einpacken. Nun wird die feine weiche Wolle gesponnen. Es braucht Geschick und Fingerfertigkeit um das Spinnrad anzutreiben und die Stärke des Fadens im Auge zu behalten. Aber auch das meistern die Kinder. 

 

Die Jungen und Mädchen sind begeistert vom Ergebnis, aber noch begeisterter sind sie darüber, dass sie nun endlich in den Stall zu den Alpakas dürfen. Hier bürsten sie in kleinen Gruppen den Tieren das Fell, die das sichtlich genießen und legen Ihnen Zaumzeug an. Und dann geht es raus aus dem Stall auf die Wiese. Hier wird schnell ein kleiner Parcour aufgebaut und dann darf jeder einmal ein Alpaka über die Parcourstrecke führen. Alle sind fasziniert von den freundlichen und ruhigen Wesen der Alpakas. Selbst die anfänglich etwas ängstlichen Kinder fassen schnell Vertrauen zu den Tieren.. Hier und dort wird gestreichelt und gekuschelt und dann dürfen noch Möhrenscheiben als Leckerli an die Alpakas verteilt werden.

   

Auch Lehrerin Petra Meyer haben es die unglaublich liebenswerten Tiere mit ihren großen dunklen neugierigen Kulleraugen angetan. „Sie wirken so beruhigend auf Menschen. Das konnte man beim Beobachten der Schüler im Umgang mit den Tieren deutlich sehen.“ Ihre Schüler nehmen heute viel Wissen mit nach Hause und das nicht nur über die Alpakas, sondern auch über Teamarbeit und Klassenzusammenhalt. Weitere Klassen werden demnächst auch die Farm besuchen, darauf freuen sich die Koch´s sehr und laden beim Abschied alle Kindern ganz herzlich ein zu einem erneuten Besuch, zum Beispiel wenn am 05.10.2019 anläßlich des 10 jährigem Jubiläums ein Hoffest stattfindet.

 

Es war ein toller Tag. Noch einmal ein herzliches Dankeschön an Familie Koch!

 

 

Chorauftritt Sommerfest

Beim Sommerfest auf Rusches Hof haben Mieter des betreuten Wohnens, Patienten aus der Tages-und Kurzzeitpflege sowie die Bewohner des Seniorenpflegeheims einen schönen Nachmittag verbracht. Es war bereits das zwölfte Sommerfest, das in der DRK- Pflegeeinrichtung stattfand. Einige Angehörige der Bewohner waren ebenfalls gekommen. Auf die Senioren wartete ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm.

Die Kinder der Grundschule Osterweddingen machten zusammen mit Schulleiterin Petra Meyer den Anfang. „Wir arbeiten eng mit der Grundschule zusammen. Sie kommen zu allen Highlights und haben einen Kooperationsvertrag mit uns“, erklärte Birgit Staats von der Heimleitung des Pflegeheims Rusches Hof. Danach folgte das Polizeiorchester Magdeburg mit Sängerin Conny, die mit Volksliedern die Anwesenden zum Klatschen und Mitsingen brachten.

Sicherheit braucht Köpfchen

Verkehrssicherheit beginnt bei den kleinesten Verkehrsteilnehmern. Auch in diesem Jahr bedeutet die Einschulung für Hunderttausende von Kindern in Deutschland auch, dass sie anfangen, regelmäßig am Straßenverkehr teilzunehmen. Damit sie sicherer unterwegs sind, setzt die international tätige Expertenorganisation DEKRA auch in diesem Jahr ihre Aktion „Sicherheit braucht Köpfchen“ fort. Die Experten der bundesweit 75 DEKRA Niederlassungen verteilen dabei – oft in Zusammenarbeit mit regionalen Kooperationspartnern – signalrote Sicherheits-Kappen und Warnwesten an Erstklässler und klären sie über die Gefahren im Verkehr und das richtige Verhalten auf.

Im Rahmen der Kampagne, die schon seit 2004 jährlich läuft, sind insgesamt deutlich mehr als 2 Millionen Kappen ausgegeben worden. Zum Schuljahresbeginn 2019/2020 werden es bundesweit wieder über 200.000 sein.
„Die roten Kappen sind nicht nur cool – sie sorgen auch gleich doppelt für Sicherheit“, erklärt Dr. Gerd Neumann, Vorsitzender der Geschäftsführung der DEKRA Automobil GmbH. „Während bei Tageslicht die signalrote Farbe Autofahrer auf die Kleinen aufmerksam macht, sorgt in der Dämmerung oder im Dunkeln der rundum laufende reflektierende Leuchtstreifen dafür, dass die Kinder deutlich besser zu sehen sind.“

Die signalroten Kappen sind aus Sicht des DEKRA Geschäftsführers eine einfache, aber sehr wirkungsvolle Maßnahme, um Kinder im Straßenverkehr zu schützen: „Mit der Aktion setzen wir uns gezielt und nachhaltig für die Sicherheit der schwächsten und unerfahrensten Verkehrsteilnehmer ein.“ Der Einsatz für die Verkehrssicherheit wurde schon im Jahr 1925 in der Gründungssatzung des Deutschen Kraftfahrzeug-Überwachungsvereins e.V. als Ziel festgeschrieben. Auch mehr als 90 Jahre später arbeitet DEKRA für dieses Ziel – unter anderem mit der Aktion „Sicherheit braucht Köpfchen“. Neben der Verteilung der Kappen werden die Kleinen dabei auch mit wichtigen Verhaltensregeln im Verkehr vertraut gemacht.

Zusätzlich rät der DEKRA Experte allen Eltern, auch bei der Kleidung, den Schuhen und den Schulranzen der Kinder auf reflektierende, auffällige Elemente zu achten. „Damit sind Kinder für Autofahrer besser zu erkennen – vor allem in der Dämmerung, bei Dunkelheit oder schummrigem Herbstlicht.“
Weitere Tipps zum Thema „Sicherer Schulweg“ gibt die Begleitbroschüre zur Aktion. Sie liegt an den DEKRA Niederlassungen kostenlos aus und ist online abrufbar unter www.dekra.de/kinderkappen

Auch unsere 31 Erstklässler erhielten jeweils eine Warnweste und ein rotes Käppi und probierten diese gleich einmal aus.