Neue Arbeitsgemeinschaft

Ab März 2020 startet an der Grundschule Osterweddingen die neuen Kreativ-Arbeitgemeinschaft Holz. Leiten wird diese Student für Lehramt Christian Regener. Sein Konzept ist einfach. Man nehme interessierte Kinder und lasse sie mit dem Naturrohstoff Holz experimentieren. Sie sollen ihrer Kreativität freien Lauf lassen und dabei noch viele interessante und spannende Dinge über Holz und dessen Verarbeitung erfahren.

Im Detail geht es um das Verständnis über die Herkunft benötigter Rohstoffe, deren gezielte Be- und Verarbeitung, die Findung wie dem Ausbau von Tätigkeiten und Fertigkeiten und letztendlich dem Schaffensprozess. Geplant sind Gruppen von 15 Kindern mit 90 Minuten-Einheiten, aber auch Einzel- oder Klassenarbeit a 60 Minuten. Die Arbeitsgemeinschaft verwendet vorwiegend nachwachsende Rohstoffe (Holz). In einer ersten Kennenlernrunde können sich die Gruppen finden und austauschen. Wesentliche Bestandteile werden benannt und ein kreativer Konsens definiert. Die Arbeitsgemeinschaft soll so aufgebaut sein, dass die Einheiten aufeinander aufbauen und bestenfalls mit dem jeweiligen Schulstoff (Mathematik / Sachkunde) gekoppelt werden können.

Damit die Schüler einen Blick auf die Herkunft vom Werkstoff Holz bekommen, werden die Kinder zusammen mit einem Förster die hiesigen Baumvorkommen und deren Eigenschaften benennen. Durch den direkten Bezug der Ressource soll sich ein besonderes Bewusstsein entwickeln, welches durch das eingebrachte Thema Nachhaltigkeit abgerundet wird.

Es kann aus einem vorgegebenen Ideenkatalog aber ebenso aus eigenem Antrieb gesuchte Projekten (Modellflugzeug, Windrad, Requisten für das Mittelalterprojekt) gewählt werden.

Die Schüler lernen neben dem Wissen über Natur, Geschichte, Vor- und Nachteilen auch begleitet zu planen, zu skizzieren, abzumessen, sägen, schneiden, schleifen, kleben, gestalten und modellieren. Dabei erhalten sie eine kontinuierliche Unterstützung wie Motivation um sich fördern und wohlfühlen zu können.

Die Ergebnisse und Erfahrungen werden in einem AG-eigenen Blog aufgearbeitet und auf unserer Internetseite verlinkt.

Die Kinder freuen sich schon und der Förderverein der Grundschule war von der Idee so begeistert, dass er sofort Unterstützung anbot und bereits für eine Grundausstattung sorgte. Farbe und ein Set Japansägen stehen für die kleinen Heimwerker bereit. Besonders gefreut hat sich der Förderverein über die Zusendung eines Pakets der ehemaligen Vereinsvorsitzenden Beatrice Noczynski. Sie hatte von der AG gehört und spontan Schnitzwerkzeug und Fachliteratur zur Verfügung gestellt.

Das Projekt wird vom Förderverein beim Ideenwettbewerb "Ideen machen Schule 2020" eingereicht.

Weihnachtssingen

Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien versammelten sich Schüler und Lehrer der Grundschule Osterweddingen in der fünften Stunde zum traditionellen Weihnachtssingen. Viele Eltern, Großeltern und Geschwister waren ebenfalls gekommen, um die Kinder in die wohlverdienten und langersehnten Weihnachtsferien zu schicken. Weihnachtliche Stimmung war bereits in der vorangegangenen Woche in der Weihnachtswerkstatt beim Geschenke werkeln und basteln und Weihnachtsgeschichten lesen mit Plätzchen und Kerzenschein aufgekommen und so hatte der Chor wenig Mühe auch musikalisch noch einen draufzusetzen.

Mit Kerzen in den Händen sangen die Chorkinder das wunderschöne Lied „Wir sind noch Kinder“ und sorgten spätestens beim Refrain für Gänsehaut. Nach einer kleinen Ansprache von Schulleiterin Petra Meyer sang jede Klassenstufe ein Weihnachtslied und alle sangen fröhlich mit. 

Zwischendurch nahmen sich Direktorin und Förderverein die Zeit Danke zu sagen und so erhielten die guten Seelen, die Hausmeisterin, die Sekretärin, die Reinigungs- und Essenausgabekraft sowie die Bundesfreiwilligendienstlerin der Grundschule kleine Aufmerksamkeiten. Ein besonderer Dank ging an die Paten der Erstklässler. Die Paten, das sind Sophia, Vicky, Alina, Hannah, Niels Ole und Jason. Sie helfen den Kindern der ersten Klasse nicht nur bei den Hausaufgaben und beim Lernen. „Wir helfen auch wenn sich ein Junge oder Mädchen noch nicht so gut zurechtfindet oder auch mal beim Jacke anziehen, wenn der Reißverschluss klemmt. Das ist doch selbstverständlich und es macht Spaß.“, erzählte Sophia Hildebrand aus der Klasse 4 und freute sich mit den anderen Fünf über Kinogutscheine.

Da Weihnachten auch die Zeit des Schenkens ist, hatte der Förderverein auch Geschenke mitgebracht. Vorstandsvorsitzende Liane Samland überreichte neue Lernmaterialien wie Logico-Rahmen und Paletti-Scheiben und Steine im Wert von 500€.

Der Chor stimmte noch ein Lied an und während er sang, schlichen sich die restlichen Kinder nach und nach aus der Turnhalle bis nur noch die Chorkinder übrigblieben. Selbst Frau Meyer war verschwunden. Dafür betrat der Bürgermeister von Jammerland mit seinem Hund Brömmel die Szenerie. Mit grimmigen Gesicht streifte er an den Kindern und Gästen vorbei und erklärte das Singen mit dem Song „Still, still, still..seid alle still weil ich es will.“. ab sofort als Verboten und an Weihnachten sowieso. Ungläubige Blicke und Staunen ging durch die Reihen. Die Chorkinder fanden das nicht gut und steckten ihre Köpfe zusammen. Dagegen musste man etwas tun! Leise und dann immer lauter brachten die Chorkinder zum Ausdruck, dass sie sich ein Leben ohne Musik nicht vorstellen konnten und sich nach Musik sehnen. Nun strömten aus den Seiteneingängen immer mehr Kinder und stimmten in den Chorgesang mit ein. Am Ende sang die ganze Turnhalle „Kannst du es hören?“ und so schafften die Sänger es, den Bürgermeister umzustimmen, so dass er am Ende das Verbot aufhob und sogar mitsang.

 

Die Aufführung des kleinen Mini-Musical mit seiner herzerwärmenden Geschichte kam beim Publikum sehr gut an und es gab großen Applaus dafür. Und da Singen jetzt wieder erlaubt war, sangen und tanzten alle zum Abschluss noch zu den Klängen von „Feliz Navidad“.

 

Wir wünschen allen schöne Weihnachtsferien, besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!  

Weihnachtswerkstatt

Geschäftiges Treiben, Rascheln, Hämmern und Sägen, Plätzchenduft und Weihnachtsmusik ... fast könnte man glauben man sei in der Werkstatt vom Weihnachtsmann gelandet, wo viele kleine Wichtel dem guten alten Rauschebart helfen, dass bis Heiligabend alle Geschenke rechtzeitig fertig sind.

In den letzten Tagen vor den Weihnachtsferien wird der normale Unterricht ausgesetzt und der Werkstattunterrricht wird vom Thema Weihnachten beherrscht. Statt Deutsch steht  Weihnachts-Geschichten lesen bei Plätzchen, Mandarinen und Kerzenlicht auf dem Plan. Da macht lesen so richtig Spaß und man erfährt viel über die Weihnachtstraditionen. So vertiefen alle ihr Wissen mit speziellen Weihnachtsarbeitsblättern. 

In der ersten Klasse wird gehämmert. Möglichst präzise versuchen die kleinen Heimwerker die Nägel an den vorgezeichneten Stellen auf dem Sperrholzbrett einzuschlagen. Das ist gar nicht so einfach, gelingt aber hervorragend. Ganz schön friemelig ist es dann auch bunte Fäden so um die Nägel zu wickeln, das ein weihnachtliches Motiv entsteht.

In der zweiten Klasse ist es dagegen still. Konzentriert wird hier mit verschiedenen Materialen gearbeitet. Aus grüner Wolle und einem Styroporkegel entstehen niedliche kleine Weihnachtsbäume mit roten Kugeln und aus Korken, Federn und Goldfäden herziger Weihnachtsbaumschmuck in Form von Engeln. 

Die Viertklässler beschäftigen sich mit dem „Magischen Adventskalender“ und entwerfen ein Cover für eine Weihnachts-CD. Das weihnachtlich anmutende Frühstück wird gemütlich genossen und zelebriert und man stimmt sich auf die besinnliche Weihnachtszeit ein.

Wir danken allen Helfern und Sponsoren für ihre Unterstützung!!!

Aktion Musik e.V.

Am 11.12.2019 nahmen 12 Grundschüler am neuen Workshop des Aktion Musik e.V. unter Leitung von Gregor Schienemann vom Gröninger Bad Magdeburg teil:

Mit zwei Fässern, gefüllt mit Rhythmus- und Klanginstrumenten klassischer Herkunft sowie aus Alltagsgegenständen hergestellt, war unsere Jugendbildungsreferentin heute in der Grundschule Osterweddingen. 

  

Der Workshop begann mit Bodypercussion und danach stiegen die Kinder über eine individuelle Klanggeschichte in die Welt der Geräusche ein. Sie erkundeten die Instrumente und Klangerzeugnisse, ordneten sie den Inhalten der Geschichte zu und entwickelten passende Sounds. Anschließend wurden die vier Teile der Geschichte geprobt. Die Kinder steigerten sich zu einem einzigartigen Rhythmusensemble und beendeten den Workshop mit einer gemeinsamen Percussion-Darbietung.

 

Direktorin Petra Meyer und die teilnehmenden Kinder  zeigten sich begeistert und der Förderverein sagte spontan finanzielle Unterstützung bei der Beschaffung von zusätzlichen Musikinstrumenten zu.