Anmeldung Schuljahr 2020/21

Sehr geehrte Eltern eines zukünftigen Schulkindes,

die Anmeldung der künftigen Grundschüler für das Schuljahr 2020/21 steht an. Schulpflichtig für das genannte Schuljahr werden Kinder, die am 30. Juni 2020 das sechste Lebensjahr vollendet haben. Die Anmeldung der betreffenden Kinder erfolgt durch die Erziehungsberechtigten persönlich. Abweichende sorgeberechtigte Personen benötigen eine amtliche Bescheinigung. Die Kinder sind für die Anmeldung mitzubringen. So kann ein Erstkontakt zustande kommen, um eventuelle Besonderheiten zu besprechen.

Da die Gemeinde Sülzetal per Satzung die Schuleinzugsbereiche aufgehoben hat, können Kinder aus dem gesamten Sülzetal und darüber hinaus an unserer Grundschule angemeldet werden.

Folgende Zeiten wurden für die Grundschule Osterweddingen festgelegt

Montag, 11.02.2019 von 08:00 bis 14:00 Uhr und

Dienstag, 12.02.2019 von 13:00 bis 17:00 Uhr.

Bei der Anmeldung sind die Geburtsurkunde des Kindes oder das Familienstammbuch vorzulegen. Sie benötigen keine vorherige Terminabsprache.

Ich freue mich auf eine angenehme Zeit des Kennenlernens mit Ihnen und Ihrem Kind.

 

Mit freundlichen Grüßen

Petra Meyer

Puppentheater

 

Normalerweise wollten die 3. und 4. Klassen am 25.10.2018 mit dem Zug nach Magdeburg-Buckau ins Puppentheater fahren, um das Stück "Nur ein Tag" zu sehen. Wir standen pünktlich 09:55 Uhr am Bahnsteig, doch leider fiel der Zug aus. Sprachlosigkeit machte sich breit. Schnell wurde telefoniert und die Theaterpädagogin Frau Geister war so freundlich und organisierte für uns einen zweiten Termin für den 29.10.2018. Dieses Mal zusammen mit den beiden zweiten Klassen. So kamen wir auf 70 Kinder, die gemeinsam ins Puppentheater wollten.

Wir sind mit dem Bus zum ZOB gefahren und da wir noch etwas Zeit hatten, sind wir noch ein bisschen durch die Innenstadt gegangen. Als dann die Straßenbahn Nummer 2 kam, hat sie uns zum Puppentheater gebracht. Wir haben unsere Rucksäcke und Jacken abgegeben und gingen in den Saal. In dem Stück "Nur ein Tag" gab es eine Eintagsfliege, einen Fuchs und ein Wildschwein. Da Stück war lustig, komisch und traurig zugleich. Fuchs und Wildschwein sehen der Eintagsfliege beim Schlüpfen zu. Die Fliege ist wunderschön und beide trauen sich nicht zu sagen, wie kurz ihr Leben sein wird. Um seine Traurigkeit zu erklären, behauptet das Wildschwein, der Fuchs sei derjenige, der bald sterben müsse. Da beschloss die Fliege, den Tag für den Fuchs zu seinem allerschönsten Tag zu machen. Denn wer nur einen Tag hat, der braucht das ganze Glück in 24 Stunden. Und so gab es eine lustige Hochzeit und eine komische Schwangerschaft. Traurig war es als die Fliege dann starb.

Nach der Vorstellung sind wir Essen gegangen. Es gab Nudeln mit Tomatensoße. Danach ging es wieder nach Hause.

Fleißige Handwerker

   

Als Direktorin Petra Meyer von einem Fördervereinsmitglied angesprochen wurde, dass für den Musik- und Multifunktionsraum in der Grundschule eine ausziehbare Leinwand für Beamer gespendet werden könnte, war die Freude sehr groß und schneller als sie gucken konnte erschienen in den Herbstferien die flinken Handwerker Nico Görner, Rene Klemm und Erik Tuchen um diese fachgerecht zu installieren. Und wo sie schon mal da waren, montierten sie auch gleich drei vom Förderverein angefertigte Schilder im Treppenhaus des Schulanbaus. Jeder der nun in die Schule kommt, wird erst einmal mit einem "Willkommen" begrüßt und es wird auf Schulregeln aufmerksam gemacht. Gleichzeitig sind die kahlen hohen Wände im Treppenaufgang nun farbenfroher.

 

22.09.2018 Aktionstag

Für den 22.09.2018 hatten sich die Planer des Aktionstages viel vorgenommen. Der Tag begann 09:00 Uhr mit Sonnenschein, guter Laune und einem Sondereinsatz der Freiwilligen Feuerwehr Osterweddingen. Kamerad Stefan Nachtweide füllte in null komma nichts die drei leeren Wassertanks auf und schaffte so die Grundlage für einen Teil der geplanten Arbeit. Fördervereinsvorsitzende Liane Samland freute sich, dass das so kurzfristig geklappt hat, schließlich lieferten sich zur gleichen Zeit im Nachbardorf Dodendorf Jugendfeuerwehren aus dem Bördekreis harte Wettkämpfe und jeder Feuerwehrmann wurde gebraucht.

"Auf die Freiwillige Feuerwehr Osterweddingen ist hier immer Verlass. Gerade in diesem heißen Sommer musste viel gegossen werden und ohne das Auffüllen hätten wir nicht so viel ernten können und vor allem auch heute gar nichts pflanzen können.", sagte Samland während Direktorin Petra Meyer die Freiwilligen begrüßt. "Ich freue mich über jeden Freiwilligen, der zu uns kommt und uns und vor allem unsere Kinder unterstützt. Längst sei es nicht mehr selbstverständlich. Und das nicht nur Eltern den Weg in den Schulgarten gefunden haben, sondern auch Vertreter des Ortschaftsrates und des Sportvereins freue sie besonders." Währenddessen bilden sich schon verschiedene Gruppen. Die Frauen und Kinder rüsten sich mit Gartengeräten aus und beginnen an verschiedenen Stellen des Gartens Unkraut und alte Stauden zu entfernen, sowie Beerensträucher zu setzen. Kai Helbich und Antje Tempelhagen, die Leiter der Garten AG sind voller Eifer dabei, den Wunsch ihrer AG Kinder umzusetzen und so finden sich schon wenig später Brom- und Himbeeren neben Johannis-, Heidel- und Stachelbeeren in einer Reihe, die mal eine Naschhecke für die Kinder werden soll. Antje Tempelhagen schwärmt: "Uns schwebt vor, dass die Kinder hier nicht nur von den Früchten naschen können, sondern diese auch zu Marmeladen verarbeitet oder zum Kuchenbacken verwendet werden. Auch der Anbau von Gemüse und Obst soll dafür sorgen, dass den Kindern frische gesunde Kost zur Verfügung steht. Ein Traum wäre es natürlich wenn wir soviel ernten, das wir kleine Bio-Kisten verkaufen können."

      

Das im Schulgarten ordentlich etwas wächst, bestaunen Birgit Wasserthal und Franziska Schulze. Zwischen Tomaten, Gurken und Kürbissen jäten sie Unkraut und bekommen Hilfe von Klein Jan. Er ist zwar selbst kaum größer als der Unkrautwagen, den er unermüdlich zu den Unkrauthaufen schiebt, aber er ist mit Feuereifer dabei. Auch gießen gefällt ihm gut und er begleitet Janet Pingel, die die neu gepflanzten Beerensträucher wässert begeistert.

Thomas Schröder schwingt derweil seine Kettensäge und geht damit so einigen Gehölzern an den Kragen. Er zählt zum harten Kern der Elternschaft, die sich stark für den Schulgarten und die Schule engagiert. "Wenn ich gebraucht werde, bin ich dabei, keine Frage. Schade das sich nicht alle Eltern miteinbringen.", sagt er und sorgt nebenbei dafür das der zugewucherte Zaun und das Tor befreit werden und die Obstbäume einen Winterschnitt erhalten.

Vor der Gartenlaube werden bereits die Einzelteile der Sitzlauben zurechtgelegt. Sascha Ritter und Martin Helbich studieren noch kurz die Aufbauanleitung und dann wird gebohrt, gesägt und gehämmert. Ritter ist von Beruf Zimmermann und als Direktorin Petra Meyer ihn ansprach, war er sofort bereit beim Aktionstag zu helfen. "Solche Projekte unterstütze ich gerne. Wo die Bildungspolitik versagt, muss man sich leider selbst helfen. Es ist teilweise erschreckend wie wenig doch die Kinder heute über die Natur und das normale Leben wissen. Hier haben sie die Chance praktisch zu arbeiten und lernen dabei eine Menge."

(Bei Klick auf das Bild öffnet sich eine Bildergalerie zum Aufbau der Sitzlauben)

Eckhard Klemm und Gerald Stoy verlegen parallel dazu Rasenkantensteine als Fundament für die Sitzlauben und bringen diese in Waage. Derweil demontieren Christian Schulze und Marco Falkenberg das alte defekte Klettergestell für Stangenbohnen und setzen die Anzuchttische um. An der Sonnenseite der Gartenlaube werden dann noch Rankhilfen montiert. "Hier sollen einmal Weintrauben wachsen., erzählt Liane Samland. "Die mögen nicht nur die Kinder gern, auch unsere Bienen lieben Wein." Damit die Bienen gut überwintern können, entsteht im Bereich der Imker AG ein Bienenhaus. Auch hier kann man schon das Fundament sehen und eine ungefähre Vorstellung bekommen, wie es später einmal aussehen wird.

 

Nicht nur im Schulgarten wird geschuftet, auch im Schulgebäude ist Einiges los. Trotzt eines Samstages sind alle Lehrer erschienen und im Archiv und im Lager wird kräftig gewirbelt. Auf dem Schulhof hat Petra Meyer mit einigen Kindern den Grill angeworfen und das Mittagessen brutzelt bereits vor sich hin. Julian und Lana sind begeistert. Sie hatten die Aufgabe Tomaten zu ernten und nun werden diese auf den zubereiteten Burgern landen. "Das ist super lecker." sagen beide fast gleichzeitig und schmunzeln um die Wette, bevor sie per Schubkarre die Verpflegung in den Schulgarten transportieren.

Hier nehmen die Sitzlauben langsam Gestalt an. Unter einer kann man sogar schon sitzen, stellen die beiden Grundschüler fest und fragen, ob sie schon mal testen dürfen, wie es sich so sitzt. Sie dürfen. Und das Urteil fällt gut aus. Sie sind der Meinung da haben die Helfer nun aber auch ein leckeres Essen verdient.

Martina Schröder und ihre Kinder haben die Anzuchttische schnell zum Bufett umfunktioniert und die Helfer können nun eine wohlverdiente Pause einlegen. Sie lassen sich Würstchen, Steaks und Buletten mit Kartoffelsalat und Brötchen schmecken und begutachten vom Tisch aus die vollbrachten Werke. Zur Einweihung der Sitzlauben gibt es ein Schlückchen Sekt von der Direktorin und Birgit Wasserthal bedankt sich als Ortsbürgermeisterin ebenfalls bei allen Helfern: "Persönlich und auch als Ortsbürgermeisterin bin ich wie immer stolz auf den Förderverein, die Lehrer, Hortner und Eltern. Ohne ihr unermüdliches Engagement würden viele Projekte auf der Strecke bleiben. Für mich ist es eine Selbstverständlichkeit in meinem Heimatort mit anzupacken. Die Kinder sind unsere Zukunft, für sie möchte ich so viel wie möglich erreichen."

Da meldet sich auch Kai Helbich zu Wort. " Wir haben hier Vielen zu danken. Ohne Spender hätten wir viele Sachen gar nicht umsetzen können. Da ist an erster Stelle die Deutsche Post zu nennen, die uns am Global Volunteers Day mit Manpower und 400€ unterstützt hat und somit die Beerenhecke finanzierte.  Oder an die Familie Bergmann, die uns einen Gefrierschrank schenkte. Hier bewahren wir unter anderem das Belohnungs-Eis auf, damit die Kinder, die den ganzen heißen Sommer über bei Temperaturen von 30 Grad durchgehalten haben, Erfrischungen zu sich nehmen konnten." Besonders freue er sich, dass Leute, die eigentlich nichts mit der Schule zu tun haben, trotzdem immer da sind und Hilfe anbieten. Auch die Verwaltung habe das Projekt von Anfang an unterstützt und Farbe, Erde, Rindenmulch und Steine zur Verfügung gestellt." Am meisten beeindruckt sei er aber, wie der Förderverein es immer wieder schaffe Geld für Projekte einzutreiben und Leute zu mobilisieren. Er deutet in Richtung der Vereinsvorsitzenden, die schon wieder mit dem Handy am Ohr Nachschub an benötigtem Material organisiert und eine Spende von Erdbeerpflanzen angeboten bekommt.

Es ist noch Einiges zu tun und als sich die Helfer gegen 16:00 Uhr verabschieden ist noch längst nicht alles fertig, aber Nachbar Danny Schonschek bringt es auf den Punkt: " Es ist toll was hier entsteht."

Das Unkraut muss weg..

Im Schulgarten der Grundschule in Osterweddingen gab es einen Arbeitseinsatz. Viele Helfer packten mit an.

Von Udo Mechenich und Liane Samland

 

Osterweddingen l „Mist, ich bekomme das Unkraut nicht aus der Erde raus“, ärgert sich der 8-jähriger Malte und jagt erneut seinen Spaten in die Erde, genau am Übergang zwischen Pflanze und Erdreich. Beim nächsten Ziehen bekommt er Hilfe von der Leiterin der Grundschule Osterweddingen, Petra Meyer. Gemeinsam holen sie bei Drei das Unkraut, samt Wurzelballen, aus der Erde.

Malte ist einer der Schüler aus der zweiten Jahrgangsstufe der Grundschule Osterweddingen, die am Dienstagmittag ab 13 Uhr den Schulgarten aufräumen. Hilfe bekommen sie dabei auch von sechs Mitarbeitern der Deutschen Post, die sich im Rahmen des „Global Volunteer Days“ hier engagieren.

Flagge zeigen für den Ort

Für Silke Schmidt geht normalerweise gerade um diese Zeit die Mittagspause zu Ende. Als die Idee bei ihr in der Abteilung geboren wurde, beim „Global Volunteer Day“ mitzumachen, war sie sofort dabei. „Ich helfe aktiv beim Förderverein der Grundschule, da war es doch klar, auch hier mit anzupacken.“ Schichtleiter Tilo Fleischer stimmt ihr zu. „Ich will Flagge zeigen für Osterweddingen.“ Melanie Müller aus der Personalabteilung ist dabei, weil „diese Kinder unsere Zukunft sind“.

Auch der Bürgermeister der Gemeinde Sülzetal, Jörg Methner, steht im Unkraut und freut sich über die Hilfe. „Leider gibt es keinen Unterricht mehr, in dem das gelehrt wird. Unsere Kinder sehen hier, was alles im Garten wächst, wie es aussieht und wie lange es dauert, bis eine Pflanze blüht.“

Der Leiter der Garten AG, Kai Helbich, freut sich über die große Hilfe. „Um die neue Beerenhecke zu pflanzen, müssen wir die alten Stauden entfernen.“ Die Idee solch einer Hecke sei von den Kindern selbst gekommen. Helbich: „Wir werden hier Brom- und Himbeeren, Heidel- und Stachelbeeren sowie Weinranken und eine Birnenquitte anpflanzen.“

Schulleiterin packt mit an

Ganz in Grün packt auch die Leiterin der Grundschule, Petra Meyer, mit an. „Unsere Garten-AG ist phantastisch. Hortner Kai Helbich und Fördervereinsmitglied Antje Tempelhagen haben hier mit den Hortkindern der Garten AG ganze Arbeit geleistet. Trotz größter Hitze den ganzen Sommer über und steinharten Boden, sprießen hier die Obst- und Gemüsepflanzen. Da mussten viele Gießkannen voll Wasser geschleppt werden. Die Leiterin unseres Fördervereins, Liane Samland, bewegt zudem ganze Völkerstämme für dieses Projekt.“

Die so gelobte, will das gar nicht mitanhören, packt sich ihren Pinsel und streicht Latten an. „Für die Beerenhecke müssen wir das letzte Stück noch rekultivieren. Parallel dazu bereiten wir die Hochbeete für unsere Erdbeeren vor.“

Ganz vorbei kommt Samland heute aber an ein bisschen Mittelpunkt-Sein nicht. Als kleine Überraschung übergeben ihr die freiwilligen Helfer der Post einen 400-Euro-Spendenscheck der Abteilung 35. Die Freude darüber ist riesengroß.

Ganz praktisch einbringen

Beim Streichen der Latten sind sie zu Dritt. Zwei Mitstreiterinnen aus dem Förderverein unterstützen Samland dabei. Auch sie stehen an dem Aufbau mit den Latten fürs Erdbeerbeet und pinseln, was das Zeug hält. Die Mutter des 7jährigen Justus, Antje Mock, möchte sich „so praktisch beim Förderverein einbringen. Im Schulgarten gibt es immer was zu tun“. Neben ihr steht Martina Schröder. Auch sie zieht den Pinsel über eine Latte. „Mir liegt die Grundschule am Herzen. Ich habe hier selbst die Schulbank gedrückt.“

Spaß – den haben auch die Kinder. Vorne im Garten wird geharkt und umgegraben. In der Mitte wird gerupft und geflucht. Hinten wird geschliffen und gestrichen. „Das macht einfach mehr Spaß, als bloß im Klassenzimmer zu sitzen“, verrät der 8jährige Arvid. Seine 7jährige Klassenkameradin Leah kommt gerade vom Laub-Aufsammeln. „Selbst bei so was bin ich hier dabei.“ Auch Malte merkt man seine Begeisterung an. „Hier können wir mehr machen als im Unterricht. In den Klassenräumen gibt es immer nur Lesen, Schreiben und Rechnen – hier aber müssen wir richtig ran.“

 

Zur Belohnung für die getane Arbeit gab es dann zum Abschluss noch Kaffee und Kuchen, kalte Getränke und Gummibärchen sowie nette Gespräche mit der Ortsbürgermeisterin Birgit Wasserthal und Vertretern der Abteilung Soziales, die bei der Planung der Aktion mithalfen und Farbe, Steine und Rindenmulch beisteuerten. 

Der bereitgestellte Grünschnitt-Container ist bereits brechend voll und es wird noch mehr werden, wenn am Samstag die Aktion in die zweite Runde geht.