Einschulung 2017

Zum Beginn der Einschulzeremonie hatte es endlich aufgehört zu regnen und so konnte pünktlich um 10:00 Uhr der traditionelle Umzug vom Kindergarten Osterweddingen zur Grundschule Osterweddingen mit musikalischer Begleitung durch die Schalmeienkapelle Sülldorf starten. 28 aufgeregte kleine Einschüler wurden so an ihrem großen Tag an der Hand von ihren Kindergärtnerinnen und zukünftigen Lehrerinnen symbolisch auf ihren neuen Lebensweg geführt.

Ganz vorn dabei neben Direktorin Petra Meyer, zwischen all den Eltern, Großeltern, Geschwistern und Gästen, die beiden Ortsbürgermeister der Orte Dodendorf und Osterweddingen Johannes Grohmann und Birgit Wasserthal, sowie der Bürgermeister der Gemeinde Sülzetal Jörg Methner. An der Turnhalle angekommen, gab es noch ein zusätzliches Ständchen für die ABC-Schützen.

Während die Mitglieder der Schalmeienkapelle schon zum nächsten Einschulauftritt eilten, begann nun die Feierstunde mit den Klängen des Triumphmarsches aus der Oper Aida. Und die zukünftigen Grundschüler zogen mit ihren Klassenlehrerinnen Monika Knop und Marita Röhle in die von den Lehrern und dem Bauhof festlich geschmückte Turnhalle ein. Nach der Begrüßung durch Direktorin Petra Meyer führten die ehemaligen Erstklässler ein kleines Programm auf und zeigten allen was sie in ihrem ersten Jahr an der Grundschule schon alles gelernt haben. Beim Lied "Alle Kinder lernen lesen" konnten und durften die neuen ABC-Schützen dann auch schon mitsingen.

    

Nun war es Zeit sich von den Kindergärtnerinnen zu verabschieden und sich für die tolle Zeit in den Kindergärten Dodendorf, Osterweddingen und Sülldorf zu bedanken. Jeweils ein Kind aus jedem Ort überreichte im Namens aller Rosen an die Erzieherinnen. Kinder der Musikschule Bujanow zeigten nun ihr Können am Keyboard. Emotional wurde es als das Lied "Kinder werden groß" angestimmt wurde. Da griff schon so Mancher zum Taschentuch. Petra Meyer richtete nun dankende Worte an die Eltern und Großeltern, bevor jedes Kind einzeln nach vorn gerufen und feierlich in die Grundschule aufgenommen wurde.

Stolz hielten die neuen Erstklässler ihre Aufnahmeurkunden in die Höhe. Die Trommlergruppe der Schule begleitet den Schulchor bei ihrem letzten Lied dem Kelly Family Hit "An Angel" und dann zogen die neuernannten ABC-Schützen mit fröhlicher Musik aus der Turnhalle aus, um mit ihren Lehrerinnen ihren Klassenraum kennenzulernen und eine erste kurze Unterrichtsstunde abzuhalten.

  

Für die wartenden Eltern und Gäste hatte der Förderverein der Grundschule einen Stand aufgebaut und versorgte diese mit selbstgebackenem Kuchen, Kaffee und kalten Getränken. Hier konnte man auf den großen Tag des Kindes mit einem Gläschen Sekt anstossen.

Nach dem ersten Unterricht kam es zum nächsten großen Höhepunkt dem Aufsteigen der Luftballons. Jeder der Neulinge erhielt einen blauen Luftballon mit weißer Taube und ließ diesen zum Lied "Kleine weiße Friedenstaube" aufsteigen. Dann endlich gab es die langersehnten Zuckertüten und viele strahlende Gesichter auf allen Seiten.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich an dieser Stelle bei der Polizei und der Freiwilligen Feuerwehr Osterweddingen für ihren Einsatz. Ein herzliches Dankeschön auch an den Betriebshof der Gemeinde Sülzetal.

Wir wünschen allen ABC-Schützen einen guten Start in das Schulleben und viel Erfolg beim Erlernen von Lesen, Schreiben und Rechnen!!

Eltern-Schule-Dialog

 

Die Einschulung am 12.08.2017 steht kurz bevor, die Vorbereitungen dafür und für das neue Schuljahr 2017/18 laufen an der Grundschule Osterweddingen bereits auf Hochtouren. Am Samstag werden 28 kleine ABC-Schützen einen neuen Lebensweg beginnen und sie sind Dank einer sehr guten Zusammenarbeit und Kooperation mit den Kindertagesstätten des Sülzetals gut vorbereitet. Die Zusammenarbeit mit den Kindergärten klappt besonders gut, weil Erzieher, Lehrer und Eltern auf Augenhöhe miteinander umgehen.

Ganz in diesem Sinne fand vom 04. - 05.08. in diesem Jahr auch zum ersten Mal ein von der Osterweddinger Grundschule und dem Förderverein organisierter „Eltern-Schule-Dialog“ unter Einbeziehung der Kindergärten in Form eines Workshops in Bertingen statt.

"Oft kommt es zwischen Elternhaus und Schule aufgrund von unterschiedlichen Erwartungen und Wünschen, aber auch gegenseitigen Vorurteilen zu Missverständnissen, die nicht nur die Zusammenarbeit zwischen beiden, sondern auch die Lernentwicklung des Kindes beeinträchtigen können. Wir wollen daher aktiv in einen Eltern-Schule-Dialog treten und auch außerschulische Kooperationspartner einbeziehen. Durch unterschiedlichste Aktivitäten möchten wir erreichen, dass Eltern und Lehrer miteinander ins Gespräch kommen und voneinander lernen, gemeinsam die Schule ihrer Kinder mitgestalten und sich gemeinsam über die besonderen Herausforderungen der heutigen Erziehung informieren. Eltern, Lehrer und Schüler sollen sich an ihrer Schule wohlfühlen können.", erläuterte Direktorin Petra Meyer.

Für die Teilnehmerschaft, bestehend aus Lehrern, Erziehern, Elternvertretern, Vertretern des Trägers und Vertretern des Fördervereins, begann der Workshop mit einem interessanten Vortrag über die Psyche des Menschen und dem sogenannten "Inneren Kind". Wie kommt es überhaupt zu Vorurteilen und Spannungen und was hat dies mit unserem Bewusstsein und Unterbewusstsein zu tun? Der Vortrag endete mit einer Meditation.

   

Weiter ging es nun auf dem Plan mit der Vorstellung des Schulprogrammes und dessen Weiterentwicklung. Die Besonderheit des parallelen Übungsraumes wurde hervorgehoben und dessen Wichtigkeit erläutert. Die Eltern erhielten einen großen Einblick in den Arbeitsablauf der Lehrer und Erzieher. Auch das Bildungsprogramm "Bildung elementar" und der "ABC-Club" wurden vorgestellt. Immer unter dem Motto: Wie können Lehrer / Erzieher und Eltern besser bzw. konstruktiver zusammenarbeiten, um die gemeinsame Verantwortung für den Bildungs- und Erziehungsauftrag auch gemeinschaftlich zu tragen?

An Konzepten und Vereinbarungen zur Elternarbeit mangelte es bisher. Dies soll sich nun ändern. Dazu wurde erst einmal herausgearbeitet: Was versteht man unter Kooperation mit Eltern und welche Formen der Beteiligung gibt es? Welche Felder der Elternmitgestaltung gibt es und was sind die Aufgaben der Elternvertreter?

In lockerer Atmosphäre wurde über verschiedenste Themen diskutiert, die einem unter den Nägeln brannte. Dabei konnten viele Dinge aus den verschiedenen Sichten betrachtet und ein Maßnahmenkatalog erstellt werden. Erste Maßnahmen werden bereits auf der Agenda der nächsten Gesamtkonferenz im Oktober stehen. Arbeitsgruppen werden mit Beginn des neuen Schuljahres ihre Arbeit aufnehmen.

Das Fazit war durchweg positiv und der Workshop unbedingt wiederholenswert. Weitere Workshops und Vorträge zu gewünschten spezifischen Themen sind vorgesehen. Auch Elterncafes sollen zusammen mit dem Hort durchgeführt werden.